Ribes Nigrum (Verwendung in der Phytotherapie)

Beschreibung

Ribes Nigrum, die schwarze Johannisbeere, gehört zu der Famiie der Glossulariaceae und kommt ursprünglich aus Zentral- und Osteuropa sowie aus Teilen Asiens. Seit dem 17. Jahrhundert wird dieser Strauch kultiviert und ist nur noch selten als wilde Beere vorzufinden.


Der Strauch der Schwarzen Johannisbeere wird bis zu 2 Meter hoch und blüht von April bis Mai. Die Pflanze bringt bis zu 1cm-großen scharzen Johannisbeeren hervor, die im Juli oder August reif sind. 

Der Abt Bailly de Montaren, ehemaliger Professor an der Sarbonne, beschrieb Ribes Nigrum im 18. Jahrundert als den “Strauch der 1000 Tugenden”. Vor allen Dingen im Burgund ist der Cassis-Likeur noch stets eine bekannte Spezialität. Crème de Cassis ist natürich auch als ein Bestandteil des Aperitifs Kir bekannt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Verzehr der Schwarzen Johannisbeere von der Britischen Regierung aufgrund ihres Vitamin-C-Gehaltes empfohlen. Um einem Vitamin-C-Mangel vorzubeugen, wurde kostenoser Johannisbeerensirup an Kinder ausgeteilt. 


In der Nahrung wurden nicht nur die Beeren aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften verwendet,. Ebenso die Knospen, Samen und Blätter verfügen über viele aktive Wirkstoffe. In dieser Monographie werden die Früchte und Knospen besprochen, die in der Phyto- und Gemmotherapie verwendet werden. 

Wirkung

Wirksame Bestandteile

Die Knospen von Ribes Nigrum enthalten volgende aktive Substanzen:
  • Proanthocyanine: dimere en trimere prodelphinidines
  • Flavonoide: vor allen Dingen Flavonole: u.a. Quercetin, Kampferöl
  • Phenolsäure: u. a. Gallussäure
  • Vitamin C: 100 mg/g in frischen Knospen
  • Aminosäuren: u.a. Arginin, Prolin, Glycin und Alanin
  • Enzyme
  • Essentielle Öle: 
    • Monoterpene: hauptsächlich Sabinen, Delta-3-Careen, Terpinolen, Cis-β-Ocimen und Trans-β-Ocimen
    • Sesquiterpene: u.a. β-Caryophyllen
    • Monoterpenolen: u.a. Terpinen-4-ol

Die Beere von Ribes Nigrum enthält folgende Wirkstoffe: 
  • Anthocyanine: 135 bis 250 mg/100g, mehr als 10 Glycoside und Rhamnoside der Anthocyanidine (Aglycone der Anthocyanine) Cyanidine, Delphinidine, Myricetin, Peonidin, Petunidin, Malvidin auf Platz 3: 
    hauptsächlich Delphinidine-3-O-Rutinosid, Cyanidin-3-O-Rutinosid, Delphinidin-3-O- Glucosid und Cyanidin-3-O-Glucosid
  • Andere Flavonoide:
    • Flavonole: u.a. Quercetin, Kaemferol, Rutin, Quercitrosid, Isoquercitrosid
    • Flavanone: u.a. Hesperidin
    • auch Flavonolen: u.a. Epigallocatechin und Epicatechin
  • Vitamin C: 200 mg/100 g, ungefähr die doppelte Menge wie das der Orangen).
  • Carotinoide: Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin
  • Phenolsäure: zum Beispiel m- und p-Cumarinsäure, Salicylsäure, Kaffeesäure, Sinapinsäure, p-Hydroxybenzoesäure, 
  • Polysaccharide: u.a. Cassis Polysaccharid (CAPS)
  • Tannine
  • Fasern
  • Mineralien

Eigenschaften und Wirkungen

Antioxidative eigenschaften
Die Knospen der Ribes Nigrum besitzen Antioxidative Eigenschaften. Eine Studie aus 2008 untersuchte die Wirkung von Extraktionsverfahren auf freie Radikale. Hauptsächlich die Wasser-Extrakte waren aktiv, weniger aktiv waren Aceton- und Methanolextrakte. In einer anderen Untersuchung schnitten schwarze Johannisbeeren vor Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Preiselbeeren am besten ab in ihrer eisenreduzierenden Wirkung.

Anti-Inflammatorische eigenschaften
Die Proanthocyanidine des Ribes Nigrum verringert die durch IL-4 und IL13 stimulierte Sekretion von entzündungsfördernden Chemokinen. IL-4 und IL-13 sind bekannte Faktoren einer Entzündung u. a. bei einem atopischen Asthma. In einer kanadischen Studie, die im Juni 2012 publiziert wurde, konnte festgestellt werden, daß  durch die Anthocyanine des Ribes Nigrum ein spezifisches Cyanidin-3-O-Glucosid, die Sekretion von IL-6 durch Macrophagen blockiert wurde. IL-6 ist ein Cytokin, daß bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielt.

Antivirale eigenschaften
Ribes Nigrum ist ausserdem wirksam gegen den Herpes Simplex Virus: eine japanische Studie stellte eine Inhibierung bei der Anheftung des Virus auf der Zellmembran sowie eine Hemmung der Plaquebildung durch eine weitere Inhibierung der Eiweißsynthese fest. Hierdurch konnte das Herpes Simplex Virus sich nicht mehr vermehren. Schwarze Johannisbeeren scheinen auch wirksam zu sein bei Grippeviren des Typs A und B. Auch hier konnte eine Hemmung der Plaquebildung festgestellt werden.

Ribes Nigrum in der Gemmotherapie
In der Gemmotheraie ist Ribes Nigrum die wichtigste Substanz. Die untenstehende Beschreibung des Anwendungsbereichs von Ribes Nigrum basiert hauptsächlich auf gemmotheapeutischer Literatur und Erfahrungen, da die gemmotherapeutischen Aspekte des Ribes Nigrum bisher wissenschaftlich kaum untersucht wurden.


Primär wirkt Ribes Nigrum auf die Nebennierenrinde. Es verfügt über eine kortisonartige Wirkung, denn es stimuliert die Sekretion von Hormonen der Nebennierenrinden direkt. Deshalb ist es auch ein schnell entzündungshemmend wirkendes Mittel (kortisonähnliche Wirkung), ohne iatrogene Konsequenzen. Ribes Nigrum wirkt vor allen Dingen auf die primäre Phase der Entzündung, ist aber auch wirkungsvoll bei allen anderen Phasen einer Entzündung der Schleimhäute; sowohl die der Luftwege als auch die des Verdauungskanals und der Harnwege. Ribes Nigrum verstärkt die entzündungshemmende Wirkung des Gemmotherapeutikums Sequoia Gigantea.


Im Bezug auf die Knospen von Ribes Nigrum gibt einige wissenschaftliche Untersuchungen der pharmazeutischen Fakultät von Lyon. Dort werden die entzündungshemmenden Eigenschaften der Knospen von Ribes Nigrum untersucht. Diese verringern in diesem Zusammenhang signifikant die Anzahl der inflammatorischen Zellen bei Ratten.


Eine weitere Untersuchung, die in Lyon mit den Knospen von Ribes Nigrum durchgeführt wurde, ist der Arthritis-Test. Die Verabreichung der Knospen normalisierte das erhöhte Alpha-1-Säure-Glyocoprotein sowie die Gamma-Globuline jeweils innerhalb 7 – 10 Tagen. Alpha-1-Säure-Glycoprotein ist ein Akute-Phase-Eiweiß, dessen Plasmakonzentration während einer Entzündung starkt zunimmt.


Die Proanthocyanidine des Ribes Nigrum verringerte die durch IL-4 und IL13 stimulierte Sekretion von entzündungsfördernden Chemokinen. IL-4 und IL-13 sind bekannte Entzündungsfaktoren u. a. bei einem atopischen Asthma.


In einer kanadische Studie, die im Juni 2012 publiziert wurde, konnte festgestellt werden, daß durch die Anthocyanine des Ribes Nigrum und speziell Cyanidin-3-O-Glucosid, die Sekretion von IL-6 der Makrophagen blockiert wurde. IL-6 ist ein Cytokin, daß bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielt.

Indikationen

Anti-Oxidant

Eine randomisierte Crossover-Studie untersuchte die Wirkung von der Einnahme eines Gemischs aus dem Saft der schwarzen Johannisbeere und Apfel (1:1) bei 5 Erwachsenen. Pro Tag wurden die Mengen von 750 ml, 1000 ml oder 1500 ml verabreicht. Bei einer Menge von 1500 ml wurde im Plasma eine signifikante Senkung der Malondialdehyde, ein Marker der Lipid-Oxidation, festgestellt. 
Der Gehalt der Gluthationperoxidase, ein wichtiges Enzym unserer anti-oxidativen Abwehr, stieg nach jeder Einnahme, war jedoch am größten bei der 1500ml-Gruppe. Die Forscher folgerten daraus, daß dieses Resultat nicht allein aus dem Quercetingehalt allein entstanden sein konnte, sondern aus verschiedenen Bestandteilen der Säfte. 

   

Entzündungshemmendes mittel

Anthocyanine aus schwarzen Johannisbeeren und Blaubeeren üben eine entzündungshemmende Wirkung aus bei der täglichen Einnahme von etwa 300 mg. Diese Aussage resultierte aus einer Plazebo-kontrollierten Studie mit 120 Männer und Frauen im Alter zwischen 40 und 74 Jahren. Anthocyanine hemmen die Aktivität von NF-κB und auf diese Weise auch die Entzündungsreaktion. Die Plasmakonzentrationen der entzündungsfördernden Chemokine IL-8 und IFN-alpha sanken bei beiden um 25% im Gegensatz zum Plazebo. Auch die Cytokine IL-4 und IL-13 wurden inhibiert um jeweils 56 und 32% im Gegensatz zu der Plazebogruppe.
Aufgrund der Hemmung von NF-κB und der Abnahme verschiedener Entzündungsmediatoren schlussfolgern Forscher, daß eine Supplementierung mit Anthocyaninen eine Rolle spielen kann in der Prävention und Behandlung chronischer Entzündungen.


Anthocyanidine der schwarzen Johannisbeere reduzieren oxidativen Stress bei Belastung: u. a. weniger Carbonylproteine im Plasma. Forscher konnten nach Belastung ausserdem eine niedrigere Gesamtmenge der entzündungsfördernden Cytokine TNF-alpha und IL-6 feststellen.

   

Herz-Kreislauferkrankungen
In einer randomisierten Crossover-Studie wurde bei 144 Menschen die Wirkung des Saftes der Schwarzen Johannisbeere und Orange im Gegensatz zu einem Plazebo-Getränk untersucht. Die Teilnehmer tranken über einen Zeitraum von 18 Tagen 250 ml des Fruchtsafts während des Frühstücks und 250 ml während des Abendessens. 48 Personen blieben bis zum Ende der Studie. 
Die wichtigsten Resultate waren eine Abnahme des C-reaktiven Proteins (CRP) um 11% und Fibrinogen um 3% während bei dem Plazebogetränk die CRP- und Fibrinogenwerte um jeweils 13% und 2% stiegen. Erhöhte Werte von Fibrinogen und CRP sind assoziiert mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, periphere arterielle Verschlußkrankheit, Schlaganfall und dem Tod durch kardiovasuläre Störungen.

   

Verbesserung der Sehkraft
In den Beeren von Ribes Nigrum können allerlei aktive Substanzen nachgewiesen werden, die günstig sind für unsere Augen. Die Carotinoide, Luteine und Zeaxanthine sind bewährte Anti-Oxidantien für unsere Netzhaut. Betacarotin ist ein Vorläufer von Rhodopsin, ein Pigment in der Retina, das von Bedeutung ist für die Wahrnehmung von Licht. Natürlich spielen auch Bioflavonoide, Anthocyanine und Vitamin C, welche die kleinen Glutgefäße schützen und die Duruchblutung erhöhen, eine Rolle.


Die orale Einnahme von Anthocyaninen aus Ribes Nigrum verbessert die Durchblutung sowohl im Sehnerv als auch der Netzhaut. Das konnte in einer 2jährigen plazebokontrollierten Studie an 38 Teilnehmern mit Offenwinkelglaukom, die häufigste Form des Glaukom, festgestellt werden. Die Teilnehmer der Studie nahmen täglich 2 mal 1 Kapsel mit 25mg Anthocyanin, 50mg pro Tag. Die Forscher schlussfolgern, daß Anthocyanin aus Ribes Nigrum ein wichtiges und vielversprechendes Supplement darstellen kann als Ergänzung zu den Anti-Glaukom-Medikamenten.


Anthocyanine aus der Schwarzen Johannisbeere verkürzen in einer Dosis von 50mg pro Tag die Zeit, die das Auge benötigt, um sich an die Dunkelheit anzupassen. Die orale Einnahme sorgte auch für den Erhalt der Refraktions-Werte des dominanten Auges nach einem Sehtest, während bei der Plazebogruppe die Refraktionswerte stark abnahmen.

   

Abnahme von Steifheit in der Muskulatur
Die orale Einnahme von Anthocyaninen aus Ribes Nigrum kann in einer Dosierung von 7,7 mg/kg einer Steifheit in der Muskulatur entgegenwirken. In Japan wurde dies bei 11 Personen untersucht, die die Aufgabe bekamen für den Zeitraum von 30 Minuten einen Text einzugeben. Dank der Supplementierung mit Anthocyaninen verringerte sich das Oxyhemoglobin nicht und es wurde weniger Steifheit der Schultermuskulatur festgestellt. Ribes Nigrum kann durch eine Erhöhung der peripheren Durchblutung Müdigkeit und Steifheit der Muskulatur verringern.

   

Sonstige anwendungen
Aufgrund seiner kortisolerhöhenden Wirkung und der entzündungshemmenden Eigenschaften wird Ribes Nigrum als Gemmotherapeutikum, unter anderem bei den folgenen Indikationen eingesetzt:

  • Asthma, Bronchitis, Rhinitis, Emphysem, Lungenfibrose,
  • Allergien, Heuschnupfen, Ekzeme, Nesselsucht,
  • Chronische Müdigkeit: Quercus pedunculata ist hier eine guter Synergist,
  • Autoimmunkrankheiten, 
  • Arthritis, Arthrose, Rheuma,
  • Regeneration nach einer Krankheit,
  • allgemeine Entwässerung,

Kontra-Indikationen

  • Bei bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit gegen die Schwarze Johannisbeere oder einer ihrer Inhaltsstoffe
  • Bei Ödemen durch Herz- oder Nierenleiden
  • Aufgrund des Gehaltes an Farbstoffen und Salicylsäure wird die Schwarze Johannisbeere oder ihr Saft  bei Kindern unter 4 Jahren abgeraten.

Nebenwirkungen

Bei Einnahme der empfohlenen täglichen Dosierung sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei klinischen Studien traten nach der oralen Verabreichung der Beeren und Knospen der schwarzen Johannisbeere nur selten Nebenwirkungen auf.
In verschiedenen Studien konnte beobachtet werden, daß Ribes Nigrum im allgemeinen gut vertragen wird bei einer Dosierung von 3 mal 100 mg pro Tag.

Interaktionen

  • Vorsicht ist geboten bei einer gleichzeitigen Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln
  • Knospen von Ribes Nigrum wirken diuretisch und können entsprechend zu Veränderungen in der Elektrolytenblance führen. Vorsicht ist daher geboten bei der gleichzeitigen Einnahme der folgenden Medikamente: Antiarrhythmika, Herzglykoside, Theophyllin, Diuretika und Lithium.

Dosierung

  • Ribes Nigrum Glycerin: 3 mal täglich 50 Tropfen
  • Ribes Nigrum Beerenextrakt, standarisiert auf 25% Anthocianine: 2 bis 3 mal täglich 200 bis 300 mg, je nach Art und Schwere der Erkrankung und Gewicht des Patienten

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